Bergwegnotizen

Wegzeichen, Rucksack und der richtige Moment zum Umkehren

Die Wegzeichen lesen

Wer in der Schweiz wandert, folgt einem einheitlichen System aus Farben. Es zeigt nicht nur, wohin ein Weg führt, sondern auch, was er verlangt. Auf den Wegweisern stehen Gehzeiten statt Kilometer, Pausen sind darin nicht eingerechnet. Ich schaue mir die Farbe schon bei der Planung an und nicht erst am Wegweiser.

Gelb: Wanderweg

Gelbe Wegweiser und gelbe Rhomben markieren Wanderwege. Sie sind meist breit, selten sehr steil und ohne besondere Anforderungen begehbar. Feste Schuhe schaden trotzdem nicht.

Weiss-rot-weiss: Bergwanderweg

Bergwanderwege erkennt man an der weiss-rot-weissen Markierung. Die Wegweiser sind gelb, haben aber eine weiss-rot-weisse Spitze. Hier wird es schmal, steil und stellenweise ausgesetzt. Man sollte trittsicher und schwindelfrei sein, Schuhe mit gutem Profil tragen und die Gefahren im Gebirge kennen.

Weiss-blau-weiss: Alpinwanderweg

Blaue Wegweiser und weiss-blau-weisse Markierungen stehen für Alpinwanderwege. Sie führen teils weglos über Geröll, Schneefelder oder Gletscher, und an manchen Stellen braucht man die Hände. Das ist etwas für Erfahrene mit passender Ausrüstung, nicht für einen gemütlichen Sonntag. Im Winter kommen übrigens noch pinke Markierungen für Winterwanderwege dazu.